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Akzent
Zeichen, das die Betonung eines Buchstabens signalisiert (>Fliegende Akzente und >Diakritische Zeichen). 

Akzidenzen
Nicht periodisch erscheinende Druckprodukte. Privat- oder Geschäftsdrucksachen aller Art, z.B. Familiendrucksachen, Briefbogen, Rechnungen, Formulare, Prospekte, Kataloge. Nicht dazu gehören: Werke (Bücher, Broschuren), Zeitungen, Zeitschriften, Verpackungen.

Additive Primärfarben
Rot, Grün und Blau sind die Primärfarben des Lichts, aus denen alle anderen Farben hergestellt werden können. Fernseh- und Computermonitorbilder werden z.B. gemäß den Prinzipien der additiven Farbmischung erzeugt. 

Ästhetischer Randausgleich
Funktion in Layoutprogrammen, die den Satzrand optimiert. Sie schiebt Versalien, wie z.B. V und W, An- und Abführungszeichen, Trennstriche, Interpunktionen usw., leicht über den eigentlichen Rand hinaus, so dass der optische Eindruck eines sauberen Randes entsteht. 

Alpha-Kanal
Ein in einigen Bildbearbeitungsprogrammen für Masken, Transparenz oder zusätzliche Farbinformationen reservierter Kanal von 8 Bit (entspricht 256 Abstufungen). 

Andruck
Probedruck mit Originallithos auf speziellen Andruckpressen zur Kontrolle der Ton-und Farbwerte und zum Abstimmen mit der Vorlage. Der Andruck ist Druckausfallmuster für den Kunden und Arbeitsvorlage für den Auflagenfortdruck. Wenngleich ein Andruck genauer ist, wird heute aus Kostengründen häufig ein Proof eingesetzt. 

Andruckskala
Bei einem Andruck hergestellte Einzel- und Zusammendrucke der verschiedenen Prozeßfarben. In den meisten Fällen besteht eine Andruckskala aus 4 einzelnen Bilddarstellungen (Farbauszug) sowie drei Zusammendrucken:
Cyan (C), Magenta (M), Zusammendruck C + M, Yellow (Y), Zusammendruck C + M + Y, Schwarz (K), Zusammendruck C + M + Y + K

Anlage
Winkel an einem Druckbogen, an der jeder einzelne Bogen vor dem Druck pass- und registergenau angelegt wird bzw. wurde.

Anlegemarken
1. Druckmaschine: Vordermarken und Seitenmarke, die als Anschläge zum exakten Ausrichten des Druckbogens dienen.
2. Im Bogendruck mitgedruckte Marken (Markierungen, z.B. Linien), die der Druckweiterverarbeitung anzeigen, an welchem Winkel beim Schneiden oder Falzen der gedruckte Bogen anzulegen ist, um ein standrichtiges Endprodukt herzustellen.

ANSI-Zeichensatz (ANSI-Tabelle)
American National Standards Institute, von Windows verwendeter Zeichensatz, der neben den üblichen alphanumerischen Zeichen auch nationale Sonderzeichen enthält. 

Antiqua
Bezeichnung für alle Schriften, die sich von der alten (so die wörtliche Übersetzung aus dem Lateinischen) römischen Buchstabenschrift her ableiten. Außer Fraktur- und Handschriften werden fast alle unsere Schriften - auch die serifenlose sogenannte Linear- Antiqua - mit diesem Begriff bezeichnet.

Auflösung
Aufzeichnungs- oder Wiedergabefeinheit.
Die Zahl von Bildelementen, Pixels, Linien oder Punkten, die in der Darstellung am Bildschirm oder in der Ausgabe auf Film oder Papier wiedergegeben werden können. Meist ausgedrückt in Anzahl pro cm oder Inch. 
1. Abtastauflösung: Sie gibt an, wie detailgenau der Scanner einzelne Elemente sieht (erfassen kann). Ein Flachbettscanner mit 600 dpi teilt ein Quadrat von 1 inch Kantenlänge in 600 x 600 Zellen (= Bildpixel) auf. Für einen Quadratzentimeter sind das 236 x 236 = 55.696 Bildpixel.
2. Grauwertauflösung / Farbwertauflösung / Datentiefe: Sie gibt an, welche Helligkeitsunterschiede bzw. Farbwertunterschiede (= wie »farbig« der Scanner) sieht.
Jeder Grauwert wird einer bestimmten Stufe zugeordnet und erhält einen »Wert«. Jede bestimmte Farbe erhält einen entsprechenden »Grauwert« pro Farbe. Werden beispielsweise 8 Bit Auflösung pro Farbe erfasst, so sind dies (bei 3 Farben RGB) 256 x 256 x 256 = 16,7 Mill. Farbnuancen.
Ausgabeauflösung: Feinheit der Wiedergabe einzelner Tonstufen bzw. Graustufen der erfassten und verarbeiteten Bildelemente.

Aufsichtsvorlage
Vorlage, die bei der Reproduktion abgeleuchtet wird und aus nichtdurchscheinendem Material bestehen kann. Im Gegensatz dazu ist die Durchsichtsvorlage meist ein Dia, Film oder aus transparentem Material; sie wird von unten bzw. von hinten durchleuchtet.

Ausschießen
Zu druckende Buch- und Zeitschriften-Seiten müssen bereits in der Druckvorstufe so angeordnet werden, dass sie nach dem Falzen in richtiger Reihenfolge hintereinander liegen. Der Vorgang, mit dem dieses Ziel erreicht wird, heißt »Ausschießen«. In Zusammenarbeit mit dem Buchbinder muss der Drucker entscheiden, welches das günstigste Ausschießschema für das jeweilige Produkt und Druckverfahren ist. 

Ausschließen
Formatierung einer Zeile auf die gewünschte Zeilenbreite mit typografisch schönem Ausgleich der Wortzwischenräume. 

Auszeichnung
Hervorgehobener Textteil, z.B. durch Fettdruck, Kursivdruck oder Unterstreichung. 

Autotracing
Automatisches Folgen einer grafischen Kontur durch den Computer, wobei der Kontrastwechsel im Bild oder in der Grafik als »Richtlinie« gebraucht wird. Auf diese Weise lassen sich als Bitmap gespeicherte Bilder in Vektorgrafiken umsetzen, die dann durch spezifische Software überarbeitet werden können.

Letzte Änderungen: 2004-11-08

 

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