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DTP-Lexikon J
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Jobticket
Eine Sammlung digitaler Informationen, die angeben, wie ein bestimmter Job
weiterzuverarbeiten ist. Manche Workflow-Konzepte setzen Jobtickets ein, um die
Abläufe in der digitalen Vorstufe weitgehend zu automatisieren. Ist das
Jobticket ausgefüllt, sorgt eine zentrale Steuerinstanz dafür, dass Vorgänge
wie Farbseparation, Trapping, Rippen, Proofen und Belichten ohne zusätzliche
Benutzereingriffe erledigt werden. Das Jobticket ist dabei das elektronische
Gegenstück zur Auftragstasche. Die Fa. Adobe hat ein »Portable Job Ticket
Format« (PJTF) definiert, das es allen Herstellern von Vorstufensoftware
möglich macht, sich an einem einheitlichen Standard zu orientieren, so dass man
als Kunde leichter die Lösungen unterschiedlicher Hersteller kombinieren kann.
Adobe, Agfa, MAN Roland und Heidelberg sind die Initiatoren des neuen Jobticket
JDF (= Job Definition Format). Es umfasst alle Funktionen des PPF-Standards und
alle Eigenschaften von PJTF. Die Softwarekonzeption JDF basiert auf XML. Ziel
ist es, Maschinen- und Gerätesteuerungen, Druckereivernetzung und
internationale Datennetze zusammenzuführen, basierend auf gleichen Standards.

JPEG
Gescannte Abbildungen benötigen viel Speicherplatz, besonders wenn sie farbig
sind und eine hohe Auflösung haben. Verschiedene Verfahren ermöglichen es, durch
Kompressionsalgorithmen diesen Platz zu reduzieren, wobei die JPEG (Joint
Photographic Expert Group)-Kompression weit verbreitet ist. Dieses Verfahren
zerlegt die Bilder in Flächen von 8 mal 8 Pixeln und komprimiert sie mit Hilfe
einer diskreten Cosinus-Transformation. Die JPEG-Kompression geht allerdings
nicht verlustfrei vonstatten. Je höher der Kompressionsgrad, desto mehr
Bildinformationen gehen verloren. Um den Verlust an Information zu beschränken,
tut der Anwender gut daran, sämtliche Korrekturen zunächst in dem
unkomprimierten Bild auszuführen und es erst dann für die endgültige Speicherung
zu komprimieren. Insbesondere ein mehrfaches Komprimieren und Dekomprimieren mit
unterschiedlichen Kompressionsgraden kann schnell zu Bildern führen, denen es
sowohl an Textur als auch Farbe fehlt.

Letzte Änderungen:
2004-07-14
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