http://www.misco.de

Was ist DTP?

Tipps & Tricks

Farbpaletten

Wissenswertes

DTP-Lexikon

 

Web-Links

Gästebuch

Impressum

 

 
DTP-Lexikon  L

A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  123

Lackieren
Druckprodukte durch einen farblosen Lackauftrag schützen und/oder veredeln. Sehr hoher Oberflächenglanz ist beim Beschichten mit speziellen Lackiermaschinen möglich. Dazu müssen die Druckfarben bestimmte Lackierechtheiten für die entsprechende Lacksorte aufweisen. Kostengünstiger ist jedoch das direkte Lackieren in Druckmaschinen. Möglich ist ein separater Druckgang; mehr und mehr wird jedoch die In-line-Lackierung eingesetzt, d. h. nach dem Druck erfolgt unmittelbar der Lackauftrag.

Laufrichtung
Bedruckstoffe: Die Laufrichtung, auch Maschinenrichtung genannt, ist die Fließrichtung, in der das Papier durch die Papiermaschine läuft. Faserstoffe aus dem dünnflüssigen Ganzstoff liegen durch die Bewegung des Langsiebes überwiegend parallel zur Laufrichtung. Dies ist auch durch leichtes seitliches Schütteln des Siebs nicht zu verhindern. Bei fertigem Papier wird die Richtung rechtwinklig zur Laufrichtung Dehnrichtung genannt. Faserstoffe sind hygroskopisch, d. h. sie nehmen Feuchtigkeit und quellen vor allem in der Faserbreite, kaum in der Faserlänge. Kommen Papiere im Druck- und sonstigen Verarbeitungsprozess mit Feuchtigkeit in Kontakt, so dehnt sich das Papier stärker in der Dehnrichtung (Faserbreite) als in der Laufrichtung. Für die Auswahl und die folgende Verarbeitung von Papier und Karton ist die Laufrichtung zu beachten, da der Bedruckstoff in dieser Richtung meist eine größere Festigkeit bzw. Steifigkeit sowie bessere Dimensionsstabilität (d. h. geringeren Papierverzug) aufweist.

Beispiel: Beim Werkdruck ist die Laufrichtung des Papiers so zu wählen, dass der letzte Falz parallel zum Buchrücken liegt. Der Bogen lässt sich problemloser falzen, es gibt keine Wellenbildung im Rücken nach dem Leimen und einzelne Blätter lassen sich leichter aufschlagen bzw. umlegen. Rollenpapier hat die Laufrichtung immer parallel zur Abrollrichtung. Bei Bogenpapieren unterscheidet man nach dem Herausschneiden aus der Papierrolle Papier in Breitbahn oder Schmalbahn.

- Breitbahn: Die kurze Seite des Bogens läuft parallel zur Laufrichtung; die breitere Seite wurde aus der laufenden Papierrolle geschnitten. Kennzeichnungsbeispiele: 61 cm x 86 cm BB (Breitbahn) oder 61 M x 86 (Angabe cm entfällt, M = Maschinenrichtung)

- Schmalbahn: Die lange Seite läuft parallel zur Laufrichtung; die schmalere Seite wurde aus der laufenden Papierbahn geschnitten. Kennzeichnungsbeispiele: 61 cm x 86 cm SB (Schmalbahn) oder 61 x 86 M.

Layer
Viele DTP-Softwares zerlegen Abbildungen oder Layouts in Layer, also verschiedene Ebenen, auf denen sich unterschiedliche Bildteile oder Gestaltungselemente befinden. Neuerdings lassen sich in einigen Programmen auch Funktionen in Layern speichern. Auf diese Weise bleibt das Originalbild so lange unverändert, bis das Programm die Bearbeitungsschritte aus allen Ebenen zur Ausgabe zusammenrechnet. 

LCH
Lightness/Chroma/Hue; in manchen Bildbearbeitungsprogrammen verwendete Bedienoberfläche, die empfindungsgemäß und anschaulich nach Helligkeit, Buntheit und Buntton aufgebaut ist. 

Licht
Sichtbare Strahlung (Wellenlängenbereich 380–780 nm). 

Linearschriften
Meist serifenlose Schriften, bei denen alle Striche dieselbe Breite haben. Viele scheinbare Linearschriften (wie etwa die Futura) sind überarbeitet und haben unterschiedliche Strichstärken.

Linksbündig
Zeilen an linker Kante bündig ausgerichtet. 

Look Up Table
Die Tabelle von Farben, die ein Computer jeweils anzeigen kann. Der Computer verwendet diese Tabelle, um die gewünschte Farbe näherungsweise aus dem verfügbaren Farbumfang auszuwählen. 

Lpi
Lines per ich. Linien pro Zoll. Maßeinheit, die die Rasterweite von Halbtonbildern beim Druck angibt. 

LZW
(Abk. für engl. Lempel Ziv Welch): Im Jahr 1977 von Lempel und Ziv entwickelter und 1984 von Welch zur Verfügung gestellter Kompressionsalgorithmus. Er nutzt die Tatsache aus, dass sich Redundanzen überwiegend in sich wiederholenden Zeichenketten widerspiegeln.

Letzte Änderungen: 2004-07-14

 

© 2001-2008 · DTP-PRAXIS E-Mail sendenEmail