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DTP-Lexikon R
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Z 123
Rasterfrequenz (Rasterweite)
Feinheit eines Rasters als Maß für den Druck auf unterschiedlichen Papieren.
Feine Raster mit hohen Frequenzen (zum Beispiel 60 oder 80 Linien pro
Zentimeter) verlangen für den Druck gestrichene Papiere (Kunstdruck). In
Deutschland erfolgt die Angabe der Rasterfrequenzen in Linien pro Zentimeter, in
Amerika in lines per Inch (lpi). Ein 60er Raster (Rasterfrequenz 60 Linien pro
Zentimeter) enthält 60 mal 60 gleich 3600 Rasterzellen pro Quadratzentimeter.

Rasterwinkelung
Verändern der Rasterlinienanordnung von der senkrecht-waagerechten
Stellung durch ein Drehen des Rasters, gemessen in Grad. Um eine störende
Musterbildung (= Moiré) zu vermeiden, sind bei Farbdrucken die Rasteranordnungen
für jede Druckfarbe anders zu winkeln. Nach DIN 16 547 sind dazu die Winkelgrade
0, 15, 45 (bzw. 135) und 75 zu wählen. Grundsätzlich liegt die optisch hellste
Druckfarbe Gelb auf 0°, die bildwichtigste Druckfarbe auf 45°.

RIP
(Abk. für eng. raster image processor): Hard und/ oder Software, die
aus Texten, Fotos und Grafiken Pixelmuster in Form von mathematischen
Seitenbeschreibungssprachen (PCL, PostScript) errechnet.

Rechtsbündig
Zeilen an rechter Kante bündig ausgerichtet.


Letzte Änderungen:
2004-07-14
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