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Tiefenwirkung

Wie erzeuge ich eine dreidimensionale Tiefenwirkung auf dem zweidimensionalen Papier (oder auch auf dem Bildschirm)?

Es sind u.a. vier Kriterien, die eine wichtige Rolle dabei spielen.

1) Das Licht, das auf Körpern Schatten erzeugt.
2) Die Perspektive - vorne groß, hinten klein.
3) Die Textur von Oberflächen oder die Schärfe - je näher desto schärfer.
4) Die Farbe - warme, kräftige Farben scheinen näher, kühle, verblassende Farben seinen weiter weg.

Gerade bei neu entstehenden Welten wie Bildmontagen muss man sich der Wahrnehmungsprozesse bewusst sein. Das Auge reagiert sehr empfindlich auf räumliche Tiefe. Harte Schatten, scharf ausgeschnittenen Freisteller im unscharfen Bild und ähnliches bemerkt man sehr schnell.

Text mit Schatten
Die einfachste Möglichkeit, einem Text Tiefe zu vermitteln, ist der Schatten. Ein harter Schlagschatten, der aus dem versetzten Textduplikat erzeugt wird, wirkt banal und nicht so echt wie ein gesofteter Schatten.

Tiefe bei Bildern
Bei Bildern kann man mit Licht, Schatten und Schärfe eine bestimmt Betonung erreichen. Das hat natürlich etwas mit dem räumlichen Empfinden zu tun. Unscharfes nehmen wir normalerweise als hinten wahr. scharfes ist vorne. Bei Porträtaufnahmen wird gerne der Hintergrund dunkel und/oder unscharf (weichgezeichnet) dargestellt. Bei Landschaften erzeugt man Tiefe durch eine Verbläulichung und/oder Verblassung zum Horizont hin.
 

 

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Letzte Änderungen: 2004-12-07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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